Etwas positives zum Auftakt
Montag, 20. August 2007 um 7:27 am | Veröffentlicht in Nicht kategorisiert | 2 KommentareMary, 19 Jahre alt, Down-Syndrom, arbeitet als Tütenpackerin in einem amerikanischen Supermarkt. Eines Tages kam sie auf eine liebenswürdige Idee. Sie wollte ihren Kunden eine Freude bereiten. Aus einem Kalender schrieb sie täglich den „Spruch des Tages” ab und druckte diesen auf visitengroße Kärtchen. Auf die Rückseite schrieb sie mit der Hand „Mary” und malte ein kleines Herz dazu. Diese Zettelchen legte sie den Kunden beim Packen in die Einkaufstüten.
Eine kleine, herzliche Geste.
Als der Geschäftsführer nach ein paar Wochen eine lange Warteschlange an einer Kasse anstehen sieht, ruft er seinen Mitarbeitern zu, doch mehr Kassen aufzumachen. Doch die Kunden sagten: „Nein, wir wollen zu Mary; wir wollen unseren Spruch des Tages. Wir warten gerne.” Eine Kundin erzählte dem Geschäftsführer, dass sie früher nur einmal in der Woche gekommen sei, jetzt komme sie täglich, weil sie ihren Gedanken für den Tag haben wolle.
Mary hat sie gefunden, die Eintrittskarte in die Herzen der Menschen!
2 Kommentare »
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manuelles trackback: Wie Wahrheit zum Geruecht wird – und andersherum
Kommentar von cabronsito— Montag, 27. August 2007 #
Ich stimme mit Dir überein cabronsito das es immer öfter, immer schwieriger wird Wahrheit und Gerücht zu unterscheiden.
Ohne jetzt in die Diskussion von Realität zu gehen und wie Menschen sich ihre eigenen Realitäten schaffen, möchte ich kurz etwas zu Deiner folgenden Aussage schreiben:
“Die Geschichte ist schoen und bewegend und zielt auf die Herzen der Zuhoerer/seher ab. Allerdings duerften sich nuechterne Kritiker die Frage stellen, ob sie ueberhaupt so passiert ist, egal ob mit Johnny oder Mary als Hauptakteur.”
Hier zeigt sich dass (aufgrund des im ersten Satzt beschriebenen Problems vielleicht?) immer mehr Menschen zu “nüchternen Kritikern” werden und sich damit der positiven Energie (oder was auch immer) der Johnny/Mary Story berauben. Auch wenn Du am Ende schreibst die Story sollte weitererzählt werden, sogar wenn sie erfunden wäre, so wird doch zuerst der nüchterne Kritiker aufgerufen. Ich wünschte mir dass solcherart Stories ohne die Instanz dieses nüchternen Kritikers weitergereicht werden und Menschen daraus etwas lernen oder Kraft schöpfen oder selbst angeregt sind etwas positives zu tun. Einfach nur so – ohne Kritiker.
Gruss von Frostbeule (männlich)
Kommentar von frostbeule— Montag, 27. August 2007 #